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Erotische Geschichten

Titel dieser Geschichte: Bernis Obsession
Autor dieser Geschichte: sandman
© by sandman

Da ist sie wieder! Berni schraubt am Teleobjektiv seiner CANON. Er stellt seine Nachbarin scharf. Seit einer Woche ist Berni auf der Pirsch nach dieser Supernova. Ein Barbara Schöneberger-Typ, blondes Gift mit Grips. Als wäre sie seinem Pin Up-Bildband entstiegen. Sie scheint Bernis Leidenschaft noch nicht bemerkt zu haben. Jedenfalls ist Berni nichts Verdächtiges aufgefallen. Also weiter. Klack. Das nächste Foto. Sie steht nackt im Bad und putzt sich die Zähne. Sehr schön. Das Fenster ist weit geöffnet. Sie ist im Profil bis zur Hüfte zu sehen. Eine dralle Figur, ganz nach Bernis Geschmack. Herrliche volle Brüste, die der Schwerkraft Tribut zollen, schwingen im Rhythmus ihrer Morgentoilette. Körbchen-Größe D, schätzt Berni. Ausladender, runder Hintern. Einfach hinreißend! Ihre langen, blonden Haare hat sie hinten hoch gesteckt. Blaue Scheinwerfer-Augen, von Lachfältchen flankiert, blitzten ihn an, als er ihr das erste Mal begegnete. Linda, so hatte sie sich ihm vorgestellt, arbeitet freiberuflich zu hause. Als Schriftstellerin.

In seinen Träumen hat Berni mit ihr schon einiges angestellt. Doch weiter hat er sich noch nicht aus der Deckung gewagt. Wer weiß, vielleicht würde er sich eine Abfuhr einhandeln. Sie ist älter als er. Ihm macht der Altersunterschied nichts aus. Im Gegenteil. Seit seiner Kindheit steht Berni auf ältere Frauen. Möglichst drall. Als seine Pubertät ausbrach, fing der Stress an. Seiner Mutter hatte er im zarten Alter von zwölf Jahren einen getragenen Schlüpfer aus dem Wäschekorb entwendet und sich an ihm vergangen. Sein Entsetzen kannte keine Grenzen, als sie ihn dabei ertappte. Doch die befürchtete Szene blieb aus. Seine Mutter wollte ihm alle Peinlichkeit ersparen und hütete sein Geheimnis. Vielleicht war das Bernis Urerlebnis, das ihn Vertrauen zu älteren Frauen fassen ließ. Danach vergnügte er sich eine Weile mit Taschentüchern. Sein erster Sex wurde von seiner Partnerin gar nicht als solcher erkannt. Trotz allem war Berni den Frauen zugetan. Rubens-Damen zogen ihn magisch an, bis er sich eines Tages überhob: Zu einem leichten Mädchen vom Escort-Service mit 180 Kilo Kampfgewicht fand er keinen Zugang. Da wurde Berni klar, dass Masse nicht alles ist. Aber das war viel später, als Berni dachte, er wäre erwachsen.

Gleichaltrige Frauen waren für Berni schon immer ein Rätsel. Das fing in der sechsten Klasse an. Seinen ersten Willst-du-mit-mir-gehn-Zettel steckte er in der Hofpause der pummeligen Roswitha zu. Roswitha wollte und sie gingen. Sie gingen um die Schule, in`s Kino, in die Eisbar, über Wiesen und Felder. Jeden Tag ein Halbmarathon. Und nichts passierte. Bis Berni zufällig ihre Antwort auf der Rückseite des Zettels las: Aber ohne Küssen. Es folgten verwirrende Zeiten mit allen Enttäuschungen und Glücksmomenten eines Jungen, der die andere Hälfte der Menschheit entdeckt. Die Affaire mit Christa brachte ihn dann einen entscheidenden Schritt weiter. Berni hatte so lange gebettelt, bis Christa ihm endlich ihre Leckmuschel zeigte. Das war für ihn ein großer Tag. Der Preis waren drei Eisbecher mit Sahne, die Christa in affenartigem Tempo in sich hinein schaufelte. Sie gingen dann ein paar Tage miteinander und diesmal kam es sogar zum Kuss. Später hatte Berni auch noch den Dreh´ mit der Zunge raus und wurde ein ganz passabler Küsser. Die Erforschung der Frau forderte aber auch Opfer. Wegen fortgesetzten Pettings vermasselte sich Berni seine Mathe-Zensur in der achten Klasse. Das Bermuda-Dreieck seiner Banknachbarin Jutta interessierte ihn mehr, als der Satz des Pythagoras. Das meiste ging in die Hose, aber es waren auch ein par Luftnummern dabei...

Kurz vor dem Abi war es endlich soweit: Berni verlor seine Unschuld an die neue Haushaltshilfe. Sie hieß Hedwig, war drall und zehn Jahre älter. Vom ersten Tage an machte Berni ihr schöne Augen. Die Kittelschürze konnte ihre Rundungen kaum bändigen. Eines Morgens, Berni hatte Ferien und lag noch im Bett, überraschte sie ihn beim onanieren. Hedwig war nicht erschrocken, eher amüsiert. Berni riss die Bettdecke hoch und machte einen reichlich verwirrten Eindruck. Hedwig tat, als wäre nichts. Sie wünschte ihm einen guten Morgen und fing an, Staub zu wischen. Er beobachtete sie gebannt. Wenn sie sich bückte und ihm ihr rundes Hinterteil entgegenstreckte schwanden ihm fast die Sinne. Ihre wohlgeformten, kräftigen Waden und entzückenden Kniekehlen machten ihn verrückt. Was weiter oben noch zu entdecken war, konnte Berni sich ausmalen. Er hatte eine Erektion, wie noch nie. Hedwig hielt sich besonders lange an den Regalen auf. Sie musste sich bücken und strecken. Alles Bewegungen, die ihm ihre Vorzüge vor Augen führten. Er sah die Haare unter ihren Achseln und träumte von den Haaren zwischen ihren Beinen.

Hedwig blieb Bernis Begeisterung nicht verborgen. „Es ist heiß hier drinnen. Ich zieh` den Kittel aus. Du hast doch nichts dagegen?“ Mit diesen Worten knöpfte Hedwig ihre Kittelschürze auf. Sie trug nur einen Slip darunter. Berni verschlug es die Sprache. Er fand sie wunderschön. Der Anblick ihrer großen, runden Brüste und ihrer prallen Schenkel ließen sein Herz bis zum Halse schlagen. Ihr Slip war hautfarben und transparent. Vorn sah Berni den großen, dunklen Busch ihrer Schamhaare und wenn sie sich bückte und ihm ihren Hintern entgegenstreckte, sah Berni die dunkle Spalte zwischen ihren Backen. Er glaubte zu träumen. Hedwig begann nackt sein Zimmer aufzuräumen, als gäbe es nichts Normaleres. Fasziniert beobachtete er das Schaukeln ihrer Titten.

Das war alles kaum zu ertragen. Berni ergriff sein hartes Glied und begann zu reiben. Es konnte ihr nicht entgangen sein, dass er wieder Hand an sich legte. Doch Hedwig wollte ihn noch schmoren lassen. Berni stöhnte und zuckte wie unter Strom. Die Ereignisse drohten, außer Kontrolle zu geraten, Hedwig musste sich sputen. Filmreif bückte sie sich und zog ihren Slip aus. „Rutsch mal ein Stück rüber!“ Das ließ sich Berni nicht zweimal sagen. Splitternackt schlüpfte Hedwig zu ihm unter die Decke. Berni war verwirrt und glücklich. Endlich hatte er eine richtige Frau im Bett. Er schloss sie in die Arme und sog tief den Duft ihres Körpers ein. „Zieh` endlich den blöden Schlafanzug aus!“ Sofort tat Berni, was sie wollte. Als er Hedwigs warme, weiche Haut spürte, überkam ihn ein nie gekanntes Glücksgefühl. Ihre Brüste waren die herrlichsten Kuschelkissen der Welt. Bernis Schwellkörper drohte jeden Augenblick zu platzen. Hedwig schien das zu gefallen. Sie hatte seinen Schwanz zwischen ihre Schenkel geklemmt und stimulierte ihn mit leichten Bewegungen. Dann ließ sie ihn frei und ergriff ihn mit der Hand. Langsam schob sie die Vorhaut auf Bernis Eichel hin und her. Der stöhnte vor Lust und Schmerz. Nun ließ sie los und hockte sich über ihn. Ihre prallen Brüste streichelten sein Gesicht. Wie ein Säugling saugte sich Berni an ihren Brustwarzen fest. Endlich rutschte sie wieder nach unten und klemmte seinen Penis zwischen ihre Melonen. Berni bewegte seinen Hintern auf und nieder und sah seine pralle, rote Eichel in ihrem Busen auftauchen und verschwinden. Hedwig biss zärtlich in seine Brustwarzen, bis Berni fast die Sinne schwanden.

Das Spiel war aber noch lange nicht zu Ende. Sie kniete sich über ihn und ergriff seinen harten Schwanz. Nun begann sie mit seinem Glied in ihrem Schritt hin und her zu reiben. Berni heulte wie ein junger Wolf. Seine Eichel geriet mal zwischen ihre nassen Schamlippen, mal schrammte sie an ihrem Kitzler vorbei auf ihren Schamberg und wieder zurück. Berni wurde fast wahnsinnig. Hedwig beendete seine Qual, indem sie sich seine Keule endlich einführte. Nun wurde sein Ärmster zärtlich, warm und feucht liebkost. Berni spürte, wie seine Eichel von den Muskeln ihrer Vagina massiert wurde. Ein himmlisches Gefühl! Das konnte nicht lange gut gehen. Hedwig war genau wie Berni kurz vor dem Abheben. Sie stieß ihr Becken immer heftiger auf seinen Ständer und keuchte wie beim Marathon. Berni hielt ihre Brüste fest und drückte ihr sein Becken entgegen. Das große Jucken in seiner Stange wurde immer unerträglicher. Berni war kurz vor dem Wegtreten. Sein Blick wurde glasig. Schließlich klammerten sie sich aneinander und stießen laute Schreie aus. Natürlich explodierte Berni eine Idee zu früh. Es war ein Fotofinish. Berni jagte sein heißes Sperma in Hedwig hinein und das war auch für sie die Initialzündung, total auszuflippen. Dann lagen sie sich erschöpft und zufrieden in den Armen. „Komm` heute Nacht in mein Zimmer, wenn deine Eltern schlafen!“ hauchte sie in Bernis Ohr. „Jaaa! Jaaaaaa!! Ich kann dich gar nicht loslassen. Ich bin verrückt nach dir!“ - „Lass mich gehen, du kleiner Wüstling! Ich muss noch putzen.“ Widerstrebend ließ Berni sie los. Bis Mitternacht schwebte er auf Wolke 7. Dann hatte Berni eine unvergessliche Nacht. Aber das ist lange her...

Berni dreht am Objektiv. Er wünscht sich ein Abenteuer mit Linda. Schmusen, lecken, Glocken läuten und ganz in ihr verschwinden, das wär` s. Letzte Nacht träumte Berni, er wäre Ken, der Mann von Barbi und Linda würde ihn als Dildo benutzen. Als er sich endlich bis zum Muttermund durch gezwängt hatte und zum Zungenkuss ansetzte, zog Linda ihn heraus. Seine Enttäuschung führte zur sofortigen Erschlaffung und Linda ging mit einem Vibrator fremd. Das darf ihm nicht noch einmal passieren. Er muss jetzt Köpfe mit Nägeln machen... Das Einzige, das ihn zögern lässt, ist der Gedanke an Biene. Nach zwanzig Jahren Ehe hat die Vernunft über die Leidenschaft gesiegt, meint Berni. Manchmal beschleichen Biene allerdings arge Zweifel. Zum letzten Hochzeitstag hatte Berni für sich und Biene zwei Nachtsichtgeräte bei Kotte & Zeller bestellt. Biene war etwas irritiert, aber Berni hatte ihr erklärt, dass es eine Bereicherung ihres Liebeslebens bewirken würde. Sie könnten Strom sparen, wenn sie sich im Dunkeln liebten und außerdem seien nackte, grün fluoreszierende Körper doch aufregend. Sie hatten sich die Geräte an den Kopf geschnallt und probierten ein Liebesspiel der anderen Art. Beim Küssen waren die Geräte hinderlich, aber als es ernst wurde, konnten sich beide einigermaßen orientieren. Doch Bienes Begeisterung hielt sich in Grenzen. Sie fühlte sich in eine nächtliche Kriegsreportage aus Bagdad versetzt. Nun werden die Geräte nur noch bei Stromausfall benutzt.

Auch als Spanner hat Berni schon einiges durchmachen müssen. Unvergesslich ist ihm sein Unfall in dem alten Mietshaus. Er hatte sein Diktiergerät an die Wohnungstür seiner Nachbarin gehalten, um ihre Lustschreie aufzuzeichnen. Sein Kopfkino hatte ihn so erregt, dass er sich zu einem Handjob hinreißen ließ. Als er plötzlich Schritte im Treppenhaus hörte, wurde Berni von Panik gepackt. Auf seiner Flucht glitt er im eigenen Ejakulat aus und stürzte mit lautem Poltern einen Treppenabsatz nach unten. Das Ergebnis waren zwei gebrochene Rippen und ein geprelltes Steißbein. Nicht schmerzhaft, dafür umso lustiger, endete ein Schäferstündchen mit Karin, einer Kollegin im Verlag. Damals wurden Fotos noch im Labor vergrößert und Berni hatte die vollbusige Redakteurin in die Dunkelkammer gelockt. Im Finstern, nur vom Rotlicht spärlich beleuchtet, hievte Berni seine Gespielin mit herunter gelassenem Schlüpfer auf die Arbeitsplatte. Natürlich landete Karin mit ihrem nackten Hintern genau auf dem Rand der Fixierbad-Schale. Die kippte nach vorn und das Resultat war eine Riesensauerei. An den Zweck der Zusammenkunft war nicht mehr zu denken. Doch sie ließen sich nicht entmutigen.

Einen weiteren Versuch der Vereinigung probten beide während einer Betriebsfeier. Nach reichlich Alkohol und etlichen Runden Schiebe-Blues mit intensiver Schenkelarbeit, waren beide so spitz, dass ein Liebesnest gefunden werden musste. Schließlich begaben sich Berni und Karin in die Garderobe. Zwischen all den Mänteln und Jacken würde sie niemand stören, meinten sie. Als es schließlich zum Äußersten kam, stürzte durch ihr heftiges Rammeln die Garderobe in sich zusammen. Natürlich brauchten sie für Spott nicht zu sorgen. Aber die Heimlichkeiten hatten ein Ende...

Im weiteren Verlauf seines Lebens hatte Berni sich auf Wäsche-Fotografie spezialisiert, wobei er eine Vorliebe für das Burleske entwickelte. Besonders liebt Berni Strümpfe mit Naht, die diskret den zarten Schwung der Wade akzentuieren. Strumpfhosen ohne Naht sind wohl eine der nutzlosesten Erfindungen, die je gemacht wurden, meint Berni. Flache Schuhe kommen gleich danach. Als Fetischist sieht Berni sich aber nicht. Er mag bestrumpfte Beine und steht nicht auf Latex oder Stilettos. Beim Fotografieren legt er Wert auf gelungene Kompositionen. Gelungen komponierte Beine machen aus einer Abbildung des weiblichen Körpers erst erotische Fotografie. Allerdings nur, wenn schwarze Seidenstrümpfe im Spiel sind, deren Naht an den Kurven des Beines hinaufführt. Strümpfe ohne Naht sind reizlos. Und nackte Beine erst recht.

Vielleicht gelingt es, denkt Berni, seine Nachbarin zu einer Foto-Session zu überreden. Daran muss er arbeiten. Zunächst drückt er mal wieder den Auslöser. Linda hat sich ihm zugewandt und er kann ihre dichten, blonden Schamhaare bewundern. Oh Gott, was für eine Augenweide! Bernis Hose spannt. Er muss aufpassen, dass sie ihn nicht entdeckt. Nun verlässt sie das Bad und taucht kurz darauf im Schlafzimmer auf. Hier ragen die Fenster vom Fußboden bis zur Decke. Und auch hier hat Linda nichts zu verbergen, die Vorhänge sind geöffnet. Jetzt wird es spannend. Was wird Linda heute anziehen? Berni hat die Kamera auf ein Stativ geschraubt, so hat er wenigstens eine Hand frei. Nachher wird er die Fotos auf die Festplatte schieben und sich ein Kondom anziehen. Vom ständigen Aufpassen hat Berni die Nase voll. Das ist nun schon die dritte Tastatur an seinem Rechner...

Linda steht jetzt nackt vor ihrem Wäscheschrank. Sie bückt sich und sucht etwas in den unteren Fächern. Fantastisch! Klack, ein schönes Foto ihres runden Hinterns mit prallen Schamlippen in der Mitte. Berni ist begeistert. Er lässt seinen harten Lümmel frei. Linda hat gefunden, wonach sie suchte. Sie steigt in einen schwarzen Strumpfhaltergürtel mit Spitze. Wow! Berni bricht der Schweiß aus allen Poren, das Okular der Kamera beschlägt. Als nächstes ist ein dazu passendes Korselett an der Reihe. "Jetzt ganz cool bleiben!" versucht Berni sich zu beruhigen. Er hat Mühe, die Fotos nicht zu verwackeln. Linda versucht, ihre schweren Brüste im BH unter zu bringen. Nicht ganz einfach, wie Berni erregt feststellt. Sie hat offensichtlich Probleme. Endlich, geschafft! Lindas Honigmelonen machen jedoch nicht den Eindruck, als wollten sie dort oben eingezwängt bleiben... Jetzt nähert sich die Show ihrem Höhepunkt: Linda hat ein Paar schwarze Strümpfe mit Naht herbei gezaubert. Berni kann sich nicht mehr bremsen. Fasziniert starrt er auf den Monitor der Kamera und verpasst seinem Liebling eine Massage. Dass er das noch erleben darf, hätte er nicht zu träumen gewagt.

Lasziv setzt Linda einen Fuß auf den Rand des Bettes und rollt den ersten Strumpf nach oben. Mit geübter Hand knöpft sie ihn an die Strumpfbänder, richtet sich auf, greift sich den zweiten Strumpf und beugt sich wieder nach vorn. Ihre Brüste rollen beängstigend in der Korselage. Nun die gleiche Übung noch einmal am anderen Bein. Berni ist der Ekstase nahe, sein Atem wird flach. Hechelnd drückt Berni den Auslöser. Immer und immer wieder. Endlich! Die Strümpfe sitzen perfekt. Berni ist erleichtert. Als Abschluss noch einen schwarzen Spitzen-Schlüpfer über den Prachthintern gezogen und in die Pumps geschlüpft. Linda dreht sich vor dem Spiegel und Berni wird schwindelig. Nicht zu fassen, was diese Frau mit ihm anstellt! Linda schreitet vom Schlafzimmer in` s Wohnzimmer und greift sich das Telefon.

Jetzt ruft sie bestimmt einen Lover an. Irgend so ein Testosteron-Monster mit Pferdeschwanz, denkt Berni enttäuscht. Er zieht den Chip aus der Kamera und macht sich auf den Weg zum Rechner. Plötzlich klingelt Bernis Telefon. Berni nimmt den Hörer und sein Herz rutscht ihm in die Hose. Linda ist dran: "Berni du Spinner, wie lange willst du den Unfug noch treiben?! Schnapp` deine Kamera und schwing` deinen Hintern zu mir rüber!" Berni verfällt in Schockstarre. Scheiße, sie hat es die ganze Zeit gewusst! Sie hat ihn beobachtet! Biene darf davon nichts erfahren! Das wäre der Supergau! Berni versucht krampfhaft, einen klaren Gedanken zu fassen. Endlich findet er die Sprache wieder: "Äh,... Hallo Linda! Lass mir noch `ne Stunde Zeit, ich muss erst noch putzen. Wenn Biene kommt, muss alles blitzen." - "Putzen ?!" Linda klingt amüsiert: "Tolle Idee, Berni! Also bis nachher..." Verdammt, da hatte er sich ja wieder was eingehandelt. Andererseits muss er sie nun nicht mehr zum Modelstehen überreden. Hat ja auch sein Gutes. Also los, Saugen und Wischen. Da passt "Wish You Were Here" von Pink Floyd ganz gut. Berni legt die Vinyl-Scheibe auf den Plattenteller und geht mit weichen Knien den Staubsauger holen...

Linda hat einen Plan. Aber das ist eine andere Geschichte...
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