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Erotische Geschichten

Titel dieser Geschichte: Der Fußfetischist
Autor dieser Geschichte: Doris Bulenda
von Doris E. M. Bulenda, Autorin der erotischen Fantasy-Romane
„Dämonen-Lady – LUST im Reich der Schatten“ und „Lady Aziz – Lustvoller Roadtrip“
Es war eine Anzeige in meiner gewohnten Tageszeitung: „Junger Mann sucht Frau, Aussehen und Alter egal, für ungewöhnliche Freizeitgestaltung.“ Danach folgte eine Telefonnummer.
Ich hatte mich gerade von meinem Freund getrennt und war auf der Suche nach etwas Zuneigung, Abenteuer – und natürlich wollte ich Sex. Warum mich gerade diese Anzeige ansprach, konnte ich nicht sagen.
Aber an einem langweiligen Nachmittag rief ich die Nummer an. Es meldete sich eine junge, sympathische Stimme. Ich erklärte, dass ich auf die Anzeige anrufen würde. Wir unterhielten uns kurz, dann kam die Frage: „Hast du schöne Füße?“ Wie bitte – wie definiert man schöne Füße? Und außerdem – wieso Füße?
So genau hatte ich noch nie über meine Füße nachgedacht – aber hässlich waren sie wohl nicht. Also bejahte ich. „Lackierst du die Fußnägel – und in Knallrot?“ Das konnte ich ebenfalls bejahen. „Trägst du High Heels?“ Eine Leidenschaft von mir, also bejahte ich wieder. „Dann komm doch bitte bei mir vorbei, ich möchte dich unbedingt kennenlernen.“
Nun, ganz so schnell ging`s bei mir dann doch wieder nicht. Ich stellte also erst mal Fragen und klärte meine Vorlieben ab. Der Typ war 10 Jahre jünger als ich – sehr gut. Hatte halblange Haare und war schlank, so sagte er jedenfalls. Nun gut, das würde meinem Geschmack entsprechen. Dann erzählte er mir noch, er hieße Hanspeter. Genauso hatte der Freund geheißen, von dem ich mich gerade getrennt hatte. Das überzeugte mich dann, dass ich mir den Mann mal ansehen sollte.
Ich fuhr zu seiner Wohnung, er wartete vor dem Haus auf mich. Darauf hatte ich bestanden, ich wollte ihn wenigstens zuerst auf neutralem Boden sehen. Er erkannte mich sofort, genauso wie ich ihn. Er sah nicht schlecht aus, wirkte sympathisch. Wir redeten ein paar Minuten Belanglosigkeiten, bis ich fragte, was das „ungewöhnliche“ an seiner Freizeitgestaltung wäre. „Komm mit zu mir, ich zeige es dir.“
Nun gut, ich folgte ihm in sein Appartement. Dort bekam ich einen Drink in die Hand gedrückt, wurde auf einen bequemen Sessel gesetzt und wartete ab, was folgen sollte.
Nachdem wir einen Schluck getrunken hatten, ließ Hanspeter sich vor mir auf dem Boden nieder. Er nahm meine Füße und legte sie auf einen niedrigen Hocker. „Weißt du, ich bin nämlich Fußfetischist. Darf ich?“
Nun, dafür war ich ja da, zu sehen was passieren würde. Ich lehnte mich bequem zurück und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Als erstes wurden mir die High Heels ausgezogen – und dann begann er, meine Schuhe abzulecken. Zum Glück nicht die Sohlen, aber er leckte innig und intensiv über die Absätze und das Oberleder. Ich musste mir das Lachen ein wenig verkneifen. Und auch ein gewisses Ekelgefühl …
Als nächstes kamen meine Füße dran. Er streichelte sie zärtlich, knetete und massierte sie ein bisschen. Dann kam seine Zunge und leckte meine Füße ab. Mit erstickter, erregter Stimme flüsterte er: „Deine Füße riechen – ist das geil, ist das großartig.“ Also bitte, ich war frisch geduscht! Dann fiel mir auf, dass das wohl ein Kompliment gewesen sein sollte und sexuell äußerst anregend auf Hanspeter wirkte.
Er leckte weiter an meinen Füßen, leckte die Fußsohlen, dann den Rist, die Außenkanten, die Innenkanten. Schließlich nahm er die Zehen einzeln in den Mund und saugte daran. Es kitzelte ein wenig an der Sohle, am restlichen Fuß war`s nicht unangenehm, aber sexuell anregend wirkte es auf mich nicht.
Ganz im Gegensatz zu meinem Partner. Der riss sich jetzt die Jeans und den Slip vom Leibe und begann, seinen nicht allzu harten Schwanz heftig zu wichsen. „Oh, ist das geil, ist das geil“, so stöhnte er immer wieder, während er mit seiner Zunge meine Füße abschleckte.
Eine Hand massierte meine Füße, die andere wichste an seinem Penis, die Zunge leckte immer wieder an meinen Fußsohlen. Und zwischendurch erzählte er mir auch noch von seiner Leidenschaft. Erzählte mir von vielen verschiedenen Damen, bei denen er die Füße geleckt hatte, deren Schuhe er geputzt und geleckt hatte, von Paaren, bei denen er dem weiblichen Part die Füße verwöhnt hatte.
Langsam aber sicher fragte ich mich, ob das das Einzige war, was er überhaupt tun würde. Endlich war sein Schwanz halbwegs hart geworden, das schien das Zeichen für ihn zu sein, sich jetzt auch mal um was anderes zu kümmern.
Ich lag ziemlich tief in dem bequemen Sessel, eigentlich lag ich schon fast. Die Füße waren auf dem Hocker, meine Beine leicht gespreizt. Hanspeter schob sich zu meinem Unterleib vor, drückte meinen weiten Rock nach oben und zog mir ziemlich routiniert den Spitzenslip aus.
Dann legte er meinen rechten Fuß auf seine Schultern, seine Zunge suchte und fand meine Muschi. Er leckte jetzt da genauso intensiv wie an meinen Füßen, während ein seiner Hände immer noch an seinem Schwanz rieb. Ich schloss die Augen und genoss, was er an meiner Pussy machte. Es dauerte allerdings ein bisschen, bis er den Kitzler endlich gefunden hatte.
Ich stöhnte, als die Zunge endlich am richtigen Ort war. Zum Glück verstand Hanspeter, was mein Stöhnen bedeutete und seine Zunge setzte sich an der Klitoris fest. Er leckte immer schneller und fester, ich reagierte darauf, ich wurde geiler und geiler, schließlich spürte ich, wie meine Erregung überschäumte. Ich bekam einen leichten Orgasmus. Dabei stöhnte ich etwas lauter und versuchte, mit meinen Händen seinen Kopf ein bisschen mehr und fester auf meine Muschi zu drücken.
Das gelang mir leider nicht, kaum hatte Hanspeter mitbekommen, dass ich einen Höhepunkt gehabt hatte, entfernte sich sein Mund schon wieder von mir. Eigentlich hätte ich jetzt auf seinen Schwanz gewartet, den ich gerne in mir gehabt hätte.
Aber denkste, mein Bein wurde von der Schulter genommen, der Kopf wanderte zurück zu meinen Füßen und nahm das Lecken da wieder auf. Dann sah ich durch die halbgeschlossenen Augen, wie meine Schuhe wieder innig und fast verliebt abgeknutscht wurden. Immer noch rieb eine Hand von Hanspeter seinen Schwanz, die andere hielt einen meiner High Heels vor seinen Mund. Na, wenn der an der Muschi genauso innig geleckt hätte, wäre mein Orgasmus mit Sicherheit besser gewesen…
Den Gedanken an richtiges Bumsen hatte ich aber noch nicht aufgegeben, also wartete ich mal ab, was als Nächstes kommen würde. Nun, die Zunge wanderte zwischen Schuh und Füßen hin und her, leckte an meinen Fußsohlen, die Zehen wurden jetzt heftig in den Mund gesaugt, dann wurde mein zweiter Schuh verwöhnt.
Das wurde mir langsam zu langweilig, so forderte ich Hanspeter auf: „Komm, leck nochmal die Muschi, ich brauche ein bisschen mehr als einen einzigen, kleinen Orgasmus.“ Sichtlich unwillig, weil ich ihn bei seiner Lieblingsbeschäftigung gestört hatte, aber doch gehorsam, bewegte sich der Kopf des Typs wieder nach oben.
Das Spiel von vorhin wiederholte sich, die Zunge musste erst mal nach dem Kitzler suchen, setzte sich dann da fest, leckte nicht allzu motiviert darüber. „Fester, drück fester auf, ich will endlich einen richtigen Orgasmus.“ Um meinen Worten Nachdruck zu verleihen, drückte ich den Kopf jetzt mit beiden Händen an meine Pussy.
Das schien zu wirken, die Zunge leckte fester und schneller an meiner Klitoris. Endlich war`s das, was ich erwartet hatte. Ich wurde geil, ich spürte meine Erregung steigen, mein Körper versteifte sich, eine Welle lief durch meinen Body und ich bekam wieder einen Orgasmus, diesmal einen richtigen, guten, tiefen Orgasmus.
Gleich danach, als mein Stöhnen ein wenig abgeebbt war, zog sich die Zunge wieder von mir zurück, der Kopf riss sich eilig los und wanderte zurück zu den Füßen. Jetzt waren beide Hände an meinen Füßen, die gestreichelt, gedrückt und massiert wurden. Der Mund saugte die Zehen wieder ein, knabberte daran. Dann wurde an den Fuß-Außenseiten geknabbert und ganz leicht gebissen. Naja, nicht unbedingt unangenehm, aber auch nicht sonderlich anregend für mich.
Ich sah, dass Hanspeter sich wieder an seinem Schwanz zu schaffen machen musste, der immer noch nicht ordentlich steif war oder schon wieder nachgelassen hatte. Er legte seinen Kopf auf meine Füße und begann wieder, mir von seinen Fußleck-Erlebnissen zu erzählen. Wie gut die Füße einer Dame gerochen hätten, wie schön der Nagellack einer anderen Dame (ja, er verwendete nur das Wort Dame) gewesen wäre und so weiter und so fort.
Ehrlich gesagt, das langweilte mich so langsam ziemlich. Nichts gegen Dirty Talking, das mache ich ab und an sehr, sehr gerne. Aber doch bitte nicht nur über Füße, Füße, Füße. Leider schaffte ich es nicht, zu einem Themenwechsel zu kommen. Egal, wie unanständig meine Worte und Aufforderungen waren – die Antwort waren immer nur Fuß-Geschichten.
Die Worte „Schwanz“, „Penis“, „Muschi“, „Scheide“ oder ähnliches schien dieser Typ nicht zu kennen oder nicht zu verwenden. Ganz im Gegensatz zu mir – aber das schien ihn so gar nicht anzuregen.
In der Zwischenzeit war Hanspeter wieder dazu übergegangen, meine Füße und meine Schuhe mit der Zunge zu verwöhnen. Und eine Hand war wieder an seinen Schwanz gewandert und rieb und rieb. Ohne allzu großen Erfolg, wie ich sehen konnte.
Mein Vorschlag, dass ich den Hand-Job am Schwanz übernehmen könnte, wurde brüsk abgelehnt. So wanderte meine Hand an meine eigene Muschi, ich schob einen Finger in meine Scheide, mit der anderen Hand rieb ich meine Klitoris. Hanspeter beguckte sich die Sache kurz, dann konzentrierte er sich wieder auf meine Füße. Komisch, ich hatte so was schon öfter bei anderen Lovern gemacht – und die hatten das immer sehr erregend gefunden und kaum den Blick abwenden können von dem, was ich da mit mir selber anstellte.
Ich hatte die Augen halb offen, ich streichelte mich selber und stieß leicht erst mit einem, dann mit zwei Fingern in meine Muschi. Der Typ hatte es jetzt endlich geschafft, seinen Schwanz wirklich hart zu bekommen. Und ich hatte bei meiner Handarbeit auch Erfolg, mein Orgasmus kam und war ordentlich tief und lang.
So, jetzt aber mal einen steifen, harten Schwanz in die Muschi – wir waren schon gut eineinhalb Stunden beschäftigt, und ich wollte endlich mal so richtig gevögelt werden. Leider wieder „ja, denkste“. Hanspeter schob meine Beine zusammen, drückte auch meine Füße ganz eng zusammen. Dann quetschte er seinen erregten Schwanz zwischen die Füße, stieß zwei- oder dreimal heftig, während er meine Füße ganz fest an seinen Penis presste.
Und schon war`s vorbei, er spritzte auf meine Füße ab. Mit einem lauten Schrei kam er zum Orgasmus – und sofort war sein Schwanz wieder weich und winzig. Ach du meine Güte, war das etwa alles gewesen? Nun, es schien so.
Hanspeter brachte ein Tuch zum Vorschein, wischte das Sperma von meinen Füßen, dann leckte er sie wieder. Und damit war`s echt genug für mich und meine Geduld. Nur zwei Orgasmen mit der Zunge, davon der erste nicht mal sonderlich tief, dann durfte ich es mir noch selber machen … Nicht mal eine Sekunde ein steifer Schwanz in der Pussy, ich hatte genug von dieser Spielerei.
Ich entzog Hanspeter brüsk meine Füße, schlüpfte in meinen Slip, zog meine Schuhe an, die ich ihm ein wenig grob entreißen musste. Ich stand auf, Hanspeter lag am Boden, zu meinen Füßen und versuchte, meinen Schuhen noch einen letzten Abschiedskuss zu geben. Auf den Mund küssen oder überhaupt küssen oder meinen Busen streicheln – alles Dinge, die mir wichtig sind beim Sex –, das hatte es überhaupt nicht gegeben.
Mit einem nicht allzu sanften Stoß schaffte ich es, Hanspeter von meinen Füßen zu streifen, dann verließ ich seine Wohnung. Er jammerte mir hinterher: „Bitte bleib doch noch, bitte komm wieder, du bist jederzeit willkommen, bitte gib mir deine Nummer, bitte ruf mich wieder an, bitte…“
Mehr hörte ich nicht, ich schloss die Tür und fuhr nachhause. Nun gut, es war eine neue Erfahrung für mich gewesen, ich bereute den Nachmittag nicht. Aber ich wusste jetzt, dass es nicht nur einen Fetischisten brauchte – es sollten schon beide die gleichen Vorlieben haben, sonst ist die Sache verdammt langweilig. Zumindest für den, der diesen Fetisch nicht teilt
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